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1000 Höhenmeter . . .
24. April 2024 - Von Nagarkot nach Bhimeshwar KM 21.843 Als wir um die Kurve kommen steht da plötzlich eine Batterie von ziemlich alten und auch verwitterten Stupas. Natürlich halten wir an. Direkt neben der Straße, entlang eines ausgetretenen Weges, reihen sich größere und kleinere buddhistische Schreine in einer Linie aneinander. Konstruiert und geschichtet aus alten Ziegelsteinen, teils verwittert, teils mit Flechten überzogen. die obligatorischen, fünffarbigen Gebetsfahne

Ingo
23. Apr. 2024


Da ist der Mt. Everest - theoretisch . . .
22. April 2024 - Von Bhaktapur nach Nagarkot KM 21.732 Wir sind wieder unterwegs. In den frühen Morgenstunden verlassen wir unser Dragon Homestay und machen uns auf den Weg nach Nagarkopt. Dazu fahren wir quer durch die erwachende Altstadt von Bhaktapur. Natürlich wird ein Zwischenstop am Taumadhi-Platz gemacht, im Himalayan Java Coffee House. Um diese Zeit ist noch kein graublau gewandeter Verkehrssheriff unterwegs, denn dort ist überall das Parken verboten. Doch wir sind na

Ingo
21. Apr. 2024


Gartengeräte . . .
19. April 2024 - Bhaktapur KM 21.716 Bhaktapur ist eine sehr vielfältige Stadt. Vermutlich haben wir hier bereits alles "touristische" gesehen. Es ist nicht groß, sondern vielmehr ziemlich familiär. Man kann sein Altstadtticket in eine, 3 Monate gültige, Besucherkarte umwandeln. Dazu sind wir in den vergangenen Tagen zur Hauptstelle der Touristeninformation gewackelt, Passbilder im Gepäck und nach viel Schnibbel- und Bastelarbeit, reicht uns der überaus freundliche Ticketmast

Ingo
18. Apr. 2024


MoMos und Tauziehen . . .
17. April 2024 - Bhaktapur KM 21.716 Und dann johlt die Menge und das Aufbranden Tausender Stimmen fegt über den Taumadhi Platz. Wir sind in keinster Weise vorbereitet auf das Schauspiel, was hier gerade die Massen begeistert. Der Platz ist zum Bersten mit Menschen gefüllt. Eine wogende Menge schwarzer Haarschöpfe, die unablässig in Bewegung ist. Jung, alt, Kinder, alles drängt hier auf den Taumadhi Platz. Die Luft ist erfüllt von den frenetischen Rufen der Menschen. Jubel, P

Ingo
16. Apr. 2024


Tschingbummrassatäteräää . . .
16. April 2024 - Bhaktapur KM 21.716 "Gäbe es nichts anderes in Nepal, ausgenommen den Durbar Square in Bhaktapur, so wäre sein Anblick es immer noch mehr als wert, die halbe Welt zu umreisen!" So beschreibt der amerikanische Kriegkorrespondent und Reisebuchautor Edward A. Powell den Hauptplatz Bhaktapurs 1929, in seinem Buch The last Home of Mystery . Der Kerl ist weit rumgekommen, keine Frage, Asien, Naher Osten, Europa, er sollte es wissen. Bhaktapurs Altstadt ist faszinie

Ingo
16. Apr. 2024


Wir schreiben das Jahr 2081 . . .
15. April 2024 - Von Gorkha nach Bhaktapur KM 21.716 In Bhaktapur boxt der Papst, so viel ist mal sicher. Wir stehen ganz an den Rand einer Hauswand gedrückt, während eine johlende Meute von Männern, jeden Alters, vom Kind bis zu Greis, einen schweren, hölzernen Festwagen über das unebene Pflaster von Bhaktapurs Altstadt wuchtet. Begleitet wird das ganze von Trommeln und Blechinstrumenten, deren Melodie eher eintönig bis mantrisch ist. Bhaktapur feiert Bisket Jatra , das Neuj

Ingo
14. Apr. 2024


Das wichtigste Fenster Nepals . . .
12. April 2024 - Gorkha KM 21.546 Vor dem kleinen Fenster verharren etliche Familien, machen Selfies oder schnattern fröhlich, aber auch ehrfürchtig, durcheinander. Das kleine hölzerne Quadrat ist vom Erdbeben 2015 beschädigt, ein Riß zieht sich diagonal durch die Schnitzereien. Eingebettet in massives Gebälk, schwarz gestrichen, voller Verzierungen und umgeben vom roten Ziegelstein, der vielfach in Nepal Baustoff Nr. 1 ist. Nun ja, bei diesen kleinen, ich gebe zu, nicht sehr

Ingo
11. Apr. 2024


Dunst . . .
11. April 2024 - Von Bandipur über Besisahar nach Gorkha KM 21.546 Über der Region Gandaki und Gorkha liegt Dunst. Nicht so ein westfälischer Frühmorgendunst, der aus den Rieselfelderwiesen aufsteigt und einen - seltenen - sonnigen Tag ankündigt, sondern eine dicke graubraune Suppe. Als wir in Pokhara starteten, dachten wir zunächst, dass das einfach nur der übliche Baustaub sei, der, von der niemals endenden Blechlawine aufgewirbelt wird, die sich täglich von Pokhara nach Ka

Ingo
10. Apr. 2024


Bandipur ist laid back . . .
08. April 2024 - Bandipur KM 21.380 Groß ist Bandipur nicht und da wir in der Fußgängerzone wohnen, die auch schon die Hauptattraktion ausmacht, ist alles nah bei einander. Außerdem ist man in Bandipur ziemlich gemütlich. Gegen 9 Uhr hocken wir auf der Veranda unseres Hotels, harren auf das Frühstück und lassen die Szenerie auf uns wirken. Im Nachbarhaus, ebenfalls ein Hotel, hängen draußen lokal hergestellte Marionetten, die sich leicht im warmen Wind des frühen Morgens wieg

Ingo
7. Apr. 2024


Schlamm und staub . . .
07. April 2024 - Von Pokhara nach Bandipur KM 21.380 Warme Abendsonne taucht den kleinen Marktplatz von Bandipur in rötliches Licht. Hier herrscht tiefer Frieden. Frauen sitzen auf den Stufen ihrer Häuser und klönen, Kinder spielen Fussball oder murmeln in den kleinen pittoresken Gassen dieses bezaubernden Ortes. Am kleinen Hinduschrein, fachsimpeln ältere Männer, mit weißen Hemden und würdig ausschauenden, grauen Wollwesten gekleidet, oftmals das fahlfarbige Dhaka Topi verwe

Ingo
6. Apr. 2024


Vom Dschungel auf das Dach der Welt . . .
03. April 2024 - Von Muktinath über Beni nach Pokhara KM 21.303 Von Muktinath führt die Straße hinab nach Kagbeni. In engen, steilen Kurven, mit einem recht guten Asphaltbelag. Der Blick ist so außergewöhnlich, dass ich mich fast zwingen muss, mich auf die Straßenführung zu konzentrieren. Es ist kurz nach 8 Uhr morgens, die morgendlichen Sonnenstrahlen, die gerade so über den Thorong Peak krabbeln, wärmen uns den Rücken. Früh morgens ist es im Hotel ziemlich rummelig, da

Ingo
2. Apr. 2024


108 Kuhköpfe . . .
01. April 2024 - Muktinath KM 21.122 Also, da gibts so eine Geschichte mit 108 Kuhköpfen. Nun ja, schwer vorstellbar, so in unserer Kultur, wo die Höhe der Präzision immer glatte, gerundete Werte sind. 100, 200, 300 . . . Aber 108! Seltsam, wirklich. Wir stehen vor einem kleinen, dreistöckigen Tempel, der von einer kleinen Mauer umgeben ist. Halb um diesen kleinen Tempel sind vier graubraune Bruchsteinmauern angeordnet, vielleicht 2 Meter hoch, an deren oberen Kannte, über di

Ingo
31. März 2024


Auf dem Dach der Welt . . .
31. März 2024 - Von Lete nach Muktinath KM 21.122 Um kurz vor 7 wische ich das Kondenswasser von der Panoramascheibe unseres Hotelzimmers in Lete. Die ersten Sonnenstrahlen kriechen über den Gipfel des Annapurna 1. Bewaffne mich mit Kamera und dicker Jacke und gehe hinaus in den Morgen. Werfe einen Blick auf den Dhaulagiri und eile sofort zurück, um Anni aus dem Bett zu werfen. Ich bin mir sicher, dass sie das sehen möchte. Der Gipfel des Dhaulagiri liegt, tief verschneit, vö

Ingo
31. März 2024


Das Tal des Kali Gandaki . . .
30. März 2024 - Von Deurali über Beni nach Lete KM 21.077 Man sagt, dass Nepal dort erst richtig beginnt, wo der Asphalt aufhört. Was soll ich sagen, so richtig viel Asphalt gibt es in Nepal nicht. Knapp 12000 km asphaltierte Straßen verbinden die meisten Bezirke miteinander. Dazu kommen etwa 16.000 km unbefestigte Straßen, die in die Täler und höheren Lagen führen. Den Begriff „unbefestigte Straße“ finde ich übrigens sehr geschmeichelt. Das verkehrstechnische Highlight Nepal

Ingo
30. März 2024


Die Stille der Berge . . .
28. März 2024 - Himalaya Region KM 90.972 Der Berggrat, auf dem unser Hotel liegt, ist von schwerem, nassen Hochnebel umgeben. Es dringen kaum Geräusche durch die weißgrauen Wolken, die wie vollgesogene Watte über der Anlage liegen. Wir sind auf 1600 Meter Höhe und mein Rollkragenpullover ist kein Luxus. Die Luft riecht würzig feucht und unglaublich frisch dabei. Die dumpfen Klänge der Bergwelt erinnern mich, an meine Jungend, an die verregnete Sommer in Kärnten. Seltsam erst

Ingo
28. März 2024


Achttausender . . .
26. März 2024 - Pokhara KM 20.951 Das Pokhara das größte Regenloch Nepals ist, hat vielleicht nichts damit zu tun, dass meine Heimatstadt, das größte Regenloch der Bundesrepublik ist. Doch gestern blieb uns nicht viel übrig, als die meiste Zeit im Hotel zu hocken. Es regnete Bindfäden und alle 30 Minuten gabs ein Gewitter. Interessant ist dabei immer, dass da, trotz grollendem Donner, Blitzen und Regen, Tretboote, Kajaks und SUPs auf dem Fewa Lake sind. Was soll ich sagen? Ir

Ingo
26. März 2024


Happy Holi . . .
24. März 2024 - Pokhara KM 90.931 Was soll ich sagen? Volksfeste im Orient sind irgendwie mitreißend. Da gibts kein Entrinnen. Nein, da läuft man so schlendernd anne Uferpromenade rum, dann schmiert einem jeder Entgegenkommende grellbunte Pigmente ins Gesicht. Wahlweise wird man auch mit Pigmenten beworfen. Naja, also, wir machen schon mit, ist ja nicht so, als wären wir ohne Pigmente zum Holi-Fest nach Pokhara gekommen . . . Unser Morgen beginnt mit einem, spontan sehr elekt

Ingo
24. März 2024


Wolken, Wolken, Wolken . . .
23. März 2024 - Pokhara KM 20.931 Wir stehen auf dem Sarangkot View Point und sehen über die Talsenke hinüber zum Annapurna-Massiv. Aber natürlich sehen wir nix. Alles über 2000 Metern, liegt in einer grauen Wolkendecke. Natürlich haben wir rational nicht damit gerechnet, dass es - zumindest - lose Bewölkung gibt, doch insgeheim haben wir natürlich irrationalerweise, doch darauf gehofft, dass wir die 6000er - 8000er in der Annapurna-Range sehen können. Aber immerhin sind wir

Ingo
23. März 2024


Das Nadelöhr der Himalayas . . .
22. März 2024 - Pokhara KM 20.931 Gestern Nachmittag, nach gut 6 Stunden Fahrzeit über den Siddhartha Highway, erreichen wir Nepals Touristenmetropole Nr. 1 - Pokhara. Seit diesem Jahr, 2024, ist Pokhara daher offiziell die Tourismushauptstadt Nepals. Es gilt - Reisender, wenn du nach Pokhara kommst, verläßt du Nepal. Diese Stadt ist sozusagen das Nadelöhr der westlichen Himalayas. Auch wenn Pokhara "nur" auf 822 Metern über N.N. liegt, kommt niemand an dieser Metropole, mit

Ingo
22. März 2024


Auf dem Siddhartha-Highway unterwegs . . .
21. März 2024 - Von Tansen nach Pokhara KM 20.931 Mit dem Begriff Highway assoziiert mein Gehirn eine gut ausgebaute, mehrspurige Straße. Das geht eigentlich jedem Menschen so, denke ich. Weite Kurven, dunkler Asphalt, glatte Oberfläche, so halt. Kleeblattförmige Auffahrten, bzw. Abfahrten erleichtern das elegante Einfädeln in den Verkehr. Und überhaupt, es gibt ja berühmte Highways, wie die Route 66 oder auch die Panamericana, die von Nord- nach Südamerika führt, unterbroch

Ingo
21. März 2024
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