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Briefe an mich selbst . . .
01. August 2024, Münster KM 22.108 Seit einigen Tagen, wächst der Druck auf mich, also richtiggehend Leistungsdruck, kann man nicht mehr anders nennen. Nach anfänglichen, durchaus noch dezenten Nachfragen, wie unseren Geschichten denn wohl weitergehen, wird der Ton inzwischen hartnäckiger. So im Sinne von, man habe ja doch irgendwie eine Pflicht weiterhin den Blog zu füllen. Regelrecht scheint sich da der ein oder andere Leser sehr an einen abendlichen Gutenachtpost gewöhnt z

Ingo
1. Aug. 2024


Wir segeln heim . . .
29. Mai 2024 - Bodnath KM 22.108 Am Anfang eines lang gehegten Traums. Kilometer 0, im Sommer 2023 . . . . . . und 22.108 Kilometer später . . . . . . glücklich, zufrieden, dankbar und gesund. Angefüllt mit Eindrücken und Erlebnissen über eine geheimnisvolle, weite Welt, voller, zutiefst liebenswerter, hilfsbereiter und freundlicher Menschen, aufregenden Naturschönheiten und Kulturen, jenseits aller Vorstellungskraft und Fantasie. Darüber hinaus, war es das Abenteuer unsere

Ingo
28. Mai 2024


Dünnerwerdende Wäsche . . .
27. Mai 2024 - Bodnath KM 22.108 Nachdem das Internet jetzt zwei Tage super gelaufen ist, schwächelt es jetzt wieder massiv - pünktlich zum Schreibbeginn! Uäääää! So, das musste mal gesagt werden. Hoffe, dass sich das im Laufe des Tages wieder verbessert. Gestern sind allerdings chinesische Reisegruppen angekommen und den Damen und Herren, jeden Alters übrigens, sind inzwischen die Mobiltelefone an der Handfläche angewachsen, was vermutlich evolutionär bedingt ist. Außerdem

Ingo
26. Mai 2024


Pashupatinath, Pashupatinath, Pashupatinath . . .
25. Mai 2024 - Bodnath KM 22.108 Der Geruch nach Holzfeuer und Sandelholz liegt in der Luft. Vom Fluss her weht uns der schwere Hauch von Verwesung, Kuhdung und hochgradig verdrecktem Wasser entgegen. Die Luft flimmert, denn die Hitze nähert sich der 34 Grad-Marke, während nebulöse Rauchschwaden durch die engen Gänge des Tempelbezirks wabern und uns Tränen in die Augen treiben. Laute und fröhliche Menschen drängen durch die verschiedenen Gebäudekomplexe des Pashupati Mandirs

Ingo
24. Mai 2024


Geburtstagsparty . . .
23. Mai 2025 - Bodnath KM 22.108 Die Straßen sind voll und ich meine, so richtig voller Menschen. Überall hängen die auffällig gestreiften, buddhistische Flaggen und durch die engen Gassen ziehen sich Tausende von Pilgern. Gruppen von älteren Frauen, mit schweren, farbenfrohen tibetischen Trachten, Kinder und Enkelkinder fest im Griff, streben zur großen Stupa. Versprengte Ansammlungen buddhistischer Mönche, erkennbar an ihren tiefroten Roben, einheimische Nepalesen, angetan

Ingo
22. Mai 2024


Dämmerung in Patan . . .
20. Mai 2024 - Lalitpur / Patan KM 22.108 Die Flammen der Butterlampen flackern im Wind. Mal hektisch, mal seltsam still, bewegen sich die kleinen, gelblichen Flammen in einem seltsam synchronen Rhythmus. Der strenge Geruch von Butterwachs liegt in der Luft und böige Winde treiben beißenden Ruß erloschener Kerzen durch die engen Häuserzeilen von Patan. Lose Bewölkung liegt tief über den Gassen, verdunkeln kleine Seitenstraßen, produzieren bizarre Schattenspiele, doch darüber

Ingo
19. Mai 2024


Sind das Shivas Hände oder diese dort? . . .
18. Mai 2024 - Lalitpur / Patan KM 22.108 Der Mann von der UNESCO zählt Hände! Aha, so so??? Hände. „Yes, we´re counting Shiva´s hands“. OK, jeder kann ja an diesem schönen, schwül-heißen Samstag letztendlich machen, was er will. Auch eben Shivas Hände zählen oder suchen. Was soll ich sagen? Shivas Hände! Wir sind im Durbar von Patan und in einem der zahlreichen Innhöfe, fotografiert der Wissenschaftler von der UNESCO die Shiva-Dachstützen, während eine Mitarbeiterin die Stü

Ingo
17. Mai 2024


Die Spitze des Eisberges . . .
16. Mai 2024 - Von Lalitpur über den Mount Everest KM 22.108 Als das Flugzeug durch den hochliegenden Dunst stößt, taucht auf einmal eine Kette schneebedeckter Bergspitzen, schwer umwölkt auf und schlagartig ist Ruhe im Flugzeug. Die Morgensonne steht bereits hoch am Himmel und im Gegenlicht verwischen die Konturen von verschneiten Gipfeln und Wolkenmeer. Der Langtang Lirung (7234m) und der Shisha Pangma (8013m) gleiten langsam an uns vorbei . . . Wo fange ich an. Der Morgen

Ingo
15. Mai 2024


Dümmlich dreinschauende Löwen . . .
14. Mai 2024 - Lalitpur/Patan KM 22.108 Um es beim Namen zu nennen, so schön Patan auch ist, in Sachen Internetsignal, bin ich kurz vorm Axtmord. Jawohl! Selbst unser „privates“ WLAN, was wir immer für diverse Bankangelegenheiten o.ä. benötigen, hat hier im Hotel ein beschissenes Signal. Das musste mal so klar und deutlich gesagt werden!!! Davon mal abgesehen, ist Patan ganz reizend. Wirklich. Nun, dazu kommt natürlich, dass wir fast auf dem Durbar-Square wohnen und immer sof

Ingo
13. Mai 2024


Die Stadt der Schönheit . . .
12. Mai 2024 - Lalitpur KM 22.108 Uff, das Internet in unserem Hotel ist super grottig . . . Aber, ich will es versuchen. Vielleicht gibt es weniger Bilder. Gestern Abend habe ich versucht die Bildergalerie zu aktualisieren, ok, war einen Versuch wert. Nun gut, wir sind in Lalitpur angekommen, genauer gesagt in Patan. Das liegt zwar nur 7 Kilometer südlich von Kathmandu, aber es war immerhin mal ein eigenes Königreich. So mit allem drum und dran: Einem Palast, einem Durbar-Sq

Ingo
11. Mai 2024


Apfelstrudel, Tahiti und das Strassentuch von Kathmandu . . .
11. Mai 2024 - Kathmandu KM 22.108 Morgen ziehen wir um. Nachdem die Bergziege nun auf dem Weg ist, verlassen wir morgen Thamel und damit den eigentlichen Stadtkern von Kathmandu. Neues Ziel ist Patan, was zu Lalitpur gehört. Früher war es mal die Nachbarstadt, doch wie bereits erwähnt, ist das hier städtisch alles ein fließendes Konzept. Noch einmal Sightseeing in Kathmandu. Deshalb machen wir uns zur „Freak Street“ auf. Die heißt wirklich so, kein Witz. Also wandern wir zum

Ingo
10. Mai 2024


Rolling Home . . .
09. Mai 2024 - Kathmandu KM 22.108 Eigentlich wollten wir gestern ja zu Kung Fu Noodles gehen. Nachdem man hier in Kathmandu an allen Ecken internationale Küche bekommt, mussten wir erst einmal, lang entbehrtes, italienisches Essen nachholen. Also ich, genauer gesagt. Und die Pizza Margherita ist im Rosemary Resto und Bar einfach göttlich. Überdurchschnittlich preisintensiv, aber göttlich. Mit gleichbleibender Qualität, was im asiatischen Kontext eher selten ist. Da kann man

Ingo
7. Mai 2024


Der Zahnschmerzbaum . . .
06. Mai 2024 - Kathmandu KM 22.101 Also, Tibet wird nix. Keine Chance, zumindest nicht nach rationalen Gesichtspunkten und auch nach Ökonomischen nicht. Egal, wie wir es drehen und wenden, wir landen immer irgendwie bei 2000-2500 US$, pro Nase versteht sich - für 2-4 Tage Lhasa! Wir beenden das Projekt schweren Herzens, bei einem Caramel-Latte. Nicht, dass wir nicht die Kohle hätten, doch irgendwann ist auch mal Schluss! Wie bereits erwähnt, für die Kohle können wir fast 3 Wo

Ingo
5. Mai 2024


Der Klang der Vollmondschale . . .
05. Mai 2024 - Kathmandu KM 22.097 Da sind wir nun, im Paradies der nepalesischen Klangschale. Im Halbdunklen, wieder mal Stromausfall in Thamel, stapeln sich klangvoll anmutende Suppengefäße, vom Boden bis zur Decke. Der Schalen-Dealer preist uns die vereinfachte Systematik seiner Klangbude an. Rechts die „alten“ Schalen, links die Neuen und vorn, die mit bis zu 12 Metallzusätzen. Aha, so so. Anni braucht eine Klangschale für ihren Arbeitsplatz, um den ein oder anderen Adhs-

Ingo
4. Mai 2024


Nepalesisches Tiramisu . . .
03. Mai 2024 - Kathmandu KM 22.097 Wir bummeln durch Kathmandu. Die Gassen sind eng, der Verkehr hektisch und es sind gepflegte 34 Grad. Wird fühlen uns zurückversetzt in die guten alten Corona Tage, als einem jeden Orts Maskierte entgegen kamen. Es wird ausdrücklich empfohlen, in Kathmandu mindestens eine OP-Maske zu tragen. Eigentlich von Jedem. Reiseführern, Blogs, Ministerien, Einwohnern und besonders von der Fraktion der Passivraucher. Ein Tag in Delhis Verkehr soll, nac

Ingo
2. Mai 2024


Ode an die Bergziege . . .
30 April 2024 - Kathmandu KM 22.097 Was soll ich sagen? Da sind wir nun - an unserer letzten Station angekommen. Heute ist irgendwie ein emotional ziemlich anstrengender Tag. Ein Wechselbad der Gefühle sozusagen. Gerade waren die Jungs von der Spedition da, die auf nepalesischer Seite für Intime-Reisen aus Hamburg, die Transportabwicklung übernehmen. Super nett und hilfsbereit, durch einen schönen Zufall, sitzt die Firma nur eine Straße weiter von unserem Hotel. Jetzt ist das

Ingo
29. Apr. 2024


LEtzte Station: Kathmandu . . .
29. April 2024 - Von Panauti nach Kathmandu KM 22.097 Was soll ich sagen, der Verkehr in Kathmandu hat indische Züge! Wir stehen mit ausgeschaltetem Motor an einer Altstadtkreuzung, etwa 400 Meter von unserem Hotel entfernt und in der Mitte der Kreuzung hat sich ein, nicht zu entwirrender, nepalesischer Verkehrsknoten gebildet! Da heißt es Ruhe bewahren, Motor aus und die Show genießen. Von allen vier Seiten der Kreuzung sind Autos herangefahren und die Lücken dazwischen habe

Ingo
28. Apr. 2024


Die letzte Bergetappe . . .
27. April 2024 - Von Jiri nach Panauti KM 22.065 Laut Wetterbericht soll es sich im Laufe des Tages zuziehen und vielleicht sogar ein wenig regnen. Die Bergziege ist schon relativ früh gepackt, steht vor dem Hotel und wir wollen noch eben frühstücken. Doch wir haben - sprichwörtlich - die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Selbiger sitzt auf einmal neben uns und schon sind wir im Gespräch vertieft. Er ist fasziniert von unserer Reise, lässt sich alles genau erklären, will wissen

Ingo
26. Apr. 2024


Dschungel auf 2200 Metern . . .
26. April 2024 - Jiri KM 21.899 Wir wandern heute. Das muss ich einfach betonen, weil wir ja meist auf der Bergziege abhängen und uns durch die Lande kutschieren lassen. Heute mal nicht. Nach einer sehr kühlen Nacht, Jiri liegt auf 2000 Metern, sind wir morgens frisch und ausgeruht. Da wir die Rooftop Suite zugewiesen haben, bekommen wir einen guten Überblick, was so in Jiri abgeht. Naja, das ist eigentlich nicht viel. Die Aussicht zum gestrigen Abend, hat sich heute morgen n

Ingo
25. Apr. 2024


Das Ende der Strasse . . .
25. April 2024 - Von Bhimeshwar nach Jiri KM 21.899 Tatsächlich endet die geteerte Straße am Ende der kleinen Stadt Jiri. Wir erreichen am frühen Mittag das Tal, das hier schmunzelnd, die "nepalesische Schweiz" genannt wird. Ein kleiner Wendehammer, der gleichermaßen als Busparkplatz dient, zeichnet das Ende der öffentlichen Verkehrswege. Von hier aus führen lediglich Schotterpisten und Wanderwege weiter in die Berge und natürlich nach Lukla, was zwei Täler "weiter" liegt. Ji

Ingo
24. Apr. 2024
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